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Rekor Sanat · Artikel

Was ist ein Metronom?

Ein Metronom erzeugt gleichmäßige Schläge und hilft, ein stabiles Tempo zu halten. Sein Name verbindet griechische Begriffe für Maß und Ordnung. Musiker üben damit in einer gewählten Geschwindigkeit. Rhythmische Taktgebung kommt auch in fachlich begleiteter Spracharbeit vor, je nach Zielsetzung. In der Musik entspricht ein Klick nicht zwangsläufig einer gespielten Note.

Das frühe mechanische Metronom wird mit Dietrich Nikolaus Winkels Arbeiten in Amsterdam von 1814 verbunden. Johann Nepomuk Mälzel patentierte und vermarktete in den folgenden Jahren ein entsprechendes Gerät; Beethoven gehörte zu den frühen Komponisten, die Metronomangaben verwendeten. Heute gibt es mechanische und digitale Ausführungen. Ein traditionelles mechanisches Metronom arbeitet mit einem federgetriebenen Pendel und regelmäßigen Klicks. Ein verschiebbares Gewicht stellt das Tempo ein; eine verbreitete Skala reicht von 40 bis 208 Schlägen pro Minute.

Übliche ungefähre Tempobereiche sind Largo 40–60, Larghetto 60–66, Adagio 66–76, Andante 76–108, Allegro 120–168 und Presto 168–208 Schläge pro Minute. Dies sind Richtwerte; Zähleinheit und musikalischer Zusammenhang bleiben entscheidend. Digitale Metronome nutzen elektronische Zeitmessung, häufig mit einem Quarzkristall.

Metronome gibt es mit verschiedenen Funktionen und zu unterschiedlichen Preisen; auch elektronische Keyboards haben häufig eine Metronomfunktion. Das Gerät ist ein wertvolles Übungsmittel, auch wenn musikalischer Ausdruck mehr Flexibilität als einen gleichbleibenden Klick verlangen kann.


Gülden Şair
Rekor Sanat – Klavierlehrkraft