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Rekor Sanat · Artikel

Was bedeutet Stimmen?

Zunächst sind zwei häufig verwechselte türkische Begriffe zu unterscheiden: „akor“ bezeichnet einen Akkord, gewöhnlich mindestens drei gleichzeitig erklingende Töne; „akort“ bedeutet das Stimmen eines Instruments. Jedes Instrument besitzt sein eigenes Stimmsystem. Durch Stimmen werden die vorgesehenen Tonhöhen eingestellt, damit die Töne wie gewünscht zusammenpassen. Ein verstimmtes Instrument kann unangenehm klingen. Lernen Sie die passende Methode unter Anleitung, während Sie Ihr Instrument kennenlernen, um es später selbst stimmen zu können. Pflege und richtige Einstellung sind für einen verlässlichen Klang wichtig. Anfangs wirkt das Stimmen vielleicht schwierig, wird mit Übung aber überschaubarer. Erzwingen Sie keine Wirbelbewegung und überspannen Sie keine Saiten; lassen Sie sich helfen, bis Sie die Einstellungen sicher beherrschen.

Ein Instrument kann sich aus verschiedenen Gründen verstimmen. Temperaturschwankungen sind ein wichtiger Faktor; vermeiden Sie übermäßige Hitze oder Kälte.

Wie stimmt man eine Gitarre?

Lernen Sie zum Stimmen der Gitarre zunächst die Namen der Saiten.


Die 1. Saite ist das hohe E, bezeichnet mit E.

Die 2. Saite ist H; auf internationalen Stimmgeräten steht dafür B.

Die 3. Saite ist G, bezeichnet mit G.

Die 4. Saite ist D, bezeichnet mit D.

Die 5. Saite ist A, bezeichnet mit A.

Die 6. Saite ist das tiefe E, ebenfalls mit E bezeichnet.

Stimmen Sie jede Saite auf den oben angegebenen Ton. Prüfen Sie beim digitalen Stimmgerät zunächst den richtigen Ton und die richtige Oktave; die Tonhöhenanzeige zeigt dann, ob die Saite zu tief oder zu hoch klingt. Verändern Sie die Spannung bei Bedarf schrittweise. Üblich ist der Referenzton A = 440 Hz, wobei es auch andere Stimmtonhöhen gibt. Lassen Sie sich bei Unsicherheit helfen und üben Sie auf einem richtig gestimmten Instrument.


Cahit Baltacı
Rekor Sanat – Gitarrenlehrkraft