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Rekor Sanat · Artikel

Bleistifttechniken – Online-Lektionen

1 – Den Bleistift halten

Bleistifthaltung

Vermutlich halten Sie den Bleistift zunächst wie beim Schreiben. Versuchen Sie stattdessen, ihn wie einen Pinsel oder Zeichenstab zu fassen. Greifen Sie nicht zu fest und verspannen Sie die Hand nicht. Ein lockerer Griff ermöglicht bessere Linien und vermeidet Verkrampfungen in Hand und Arm.


2 – Mit Zeichenbrett oder Staffelei arbeiten

Zeichenbrett

Wenn Sie keine Staffelei besitzen und vor einem hinten abgestützten Zeichenbrett sitzen, halten Sie den Bleistift auf Schulterhöhe und achten Sie auf einen freien Blick auf die Zeichenfläche.

Am besten zeichnet es sich im Stehen; dafür benötigen Sie allerdings eine Staffelei.

Lassen Sie genügend Abstand zwischen Körper und Zeichenfläche. So bewegen sich Arm, Handgelenk und Hand freier, und Sie überblicken Ihre Arbeit besser. Treten Sie alle paar Minuten zurück, um die Zeichnung mit etwas Abstand zu betrachten.

Halten Sie den Stift locker und verändern Sie den Griff ruhig. Zeichnen Sie nicht immer auf genau dieselbe Weise.

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3 – Materialien zum Zeichnen

Für gute Zeichnungen brauchen Sie keine komplizierte Ausstattung. Am Anfang genügen gut gespitzte Bleistifte der Härtegrade B, 2B, 3B oder 4B. Probieren Sie diese Grade aus, um ihre Schwärze und Weichheit kennenzulernen.


Wenn Sie fortgeschrittener sind, können Sie auch Graphitstifte verwenden. Sie kosten etwas mehr als gewöhnliche Bleistifte, sind aber haltbarer und ermöglichen vielfältigere Striche. Zeichenkohle eignet sich hervorragend für größere Arbeiten: Linien lassen sich leicht verwischen und dunkle Flächen anlegen. Schon eine sehr leichte Berührung kann einen schwarzen Strich erzeugen. Einen Tuschestift ab Stärke 0,1 können Sie ausprobieren, sobald Sie mehr Sicherheit gewonnen haben.


Bleistiftarten

4 – Papier auswählen

Alle genannten Werkzeuge lassen sich auf üblichem kräftigem Zeichenpapier verwenden, das in verschiedenen standardisierten Oberflächen und Grammaturen im Künstlerbedarf erhältlich ist. Probieren Sie mehrere Sorten aus, um ihre jeweiligen Stärken kennenzulernen. Glattes Papier ohne Körnung eignet sich besonders für Details und kleine Motive. Raues Papier unterbricht Linien leicht, erzeugt dadurch eine vollere Wirkung und verhindert zu kleinteiliges Zeichnen. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Zeichnung, desto feiner und glatter sollten Papier und Werkzeug sein. Größere Arbeiten vertragen eine gröbere Papierstruktur.


Am Anfang ist ein tragbares Skizzenbuch hilfreich, mit dem Sie jederzeit und überall zeichnen können.


Quelle: Barrington Barber – Çizimin Sırları (Die Geheimnisse des Zeichnens)