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Rekor Sanat · Artikel

Wie arbeitet das Gehirn von Musikern?

Musik wirkt auf vielfältige Weise auf das Gehirn; Musiker sind dabei eine interessante Untersuchungsgruppe. Der Artikel bringt die Beteiligung beider Gehirnhälften mit dem Lesen von Noten und Rhythmen sowie der gleichzeitigen Koordination beider Hände am Instrument in Verbindung. Er beschreibt eine Untersuchung mit 40 Studierenden: 20 studierten klassische Musik, 20 Psychologie. Sie sollten für gezeigte Haushaltsgegenstände mögliche Verwendungen nennen. Laut Darstellung fanden die Musikstudierenden mehr und ungewöhnlichere Möglichkeiten. Die Forschenden sollen dies als Hinweis auf andere Denkmuster und einen anderen Umgang mit Informationen verstanden haben. Außerdem berichtet der Artikel von höheren IQ-Werten bei Musikern in einem weiteren Versuch. Die Studien werden hier nicht belegt; die Aussagen sind daher keine überprüften Befunde oder ein Nachweis, dass Musik den IQ erhöht. Anschließend nennt der Artikel folgende mögliche Wirkungen:


1. Musik kann inspirieren, Gefühle anregen und Kreativität fördern.

2. Der Artikel nennt mögliche langfristige Vorteile für das Gedächtnis.

3. Ruhige Musik kann als beruhigend empfunden werden; daraus folgt kein Behandlungsversprechen für Hyperaktivität bei Kindern oder Erwachsenen.

4. Der Artikel stellt ohne Studienbeleg einen Zusammenhang zwischen Musik, dem Zusammenwirken von Gehirnregionen und dem Lernen her.

5. Eine anregende Wirkung wird auf mehr Blutfluss und Sauerstoff im Gehirn beim Zuhören zurückgeführt; diese physiologische Aussage wird hier nicht belegt.

6. Der Artikel behauptet auch Wirkungen auf Herzfrequenz und Stoffwechsel; dies ist kein Versprechen einer medizinischen Regulierung oder Behandlung.

7. Die mathematische Struktur der Musik könne nach dieser Darstellung den Zugang zu komplexen Ideen erleichtern.

8. Er vermutet einen Zusammenhang mit analytischem Denken, ohne einen sicheren Nutzen für alle Zuhörenden nachzuweisen.


Cahit Baltacı
Rekor Sanat – Gitarrenlehrkraft