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Rekor Sanat · Artikel

Was ist Zwerchfellatmung und wie funktioniert sie?

Was ist das Zwerchfell? Wie funktioniert und nutzt man die Zwerchfellatmung?

Das Zwerchfell ist ein kuppelförmiger Muskel unterhalb unseres Brustkorbs, allerdings ein träger Muskel. Wir leiten die durch Mund oder Nase eingeatmete Luft kontrolliert zum Zwerchfell. Dabei können wir uns vorstellen, einen Ballon aufzublasen. Der als Zwerchfell bezeichnete Muskel ist ein Ballon, der beim Ausatmen durch den Mund wieder zusammenfällt. Beim Einatmen sollte sich daher der Oberbauch heben und beim Ausatmen senken.


Die Zwerchfellatmung ist die am richtigsten eingesetzte Atemform und ermöglicht tiefe Atemzüge. Das deutlichste Beispiel sind Babys: Beim Atmen hebt und senkt sich ihr Bauch, wie auch bei uns als Babys. Durch Übungen lässt sich die Zwerchfellatmung, also unser Ballon, entwickeln und vergrößern. Längeres Üben kann jedoch Schwindel auslösen, weil der Kohlendioxidverbrauch im Körper zunimmt.


Betrachten wir die Vorteile der Zwerchfellatmung:
• Sie verringert Panik und Angst und hilft bei der Stresskontrolle.
• Sie erleichtert die Konzentration, indem sie die Durchblutung des präfrontalen Kortex erhöht.
• Sie verbessert die Stimmung.
• Sie belebt die Haut durch Sauerstoffsättigung und eine beschleunigte Durchblutung.
• Sie erleichtert das Einschlafen.
• Sie erleichtert die Gewichtsabnahme, indem sie anabole Hormone und Stresshormone ausgleicht.
• Sie hilft bei niedrigem Blutzucker und senkt das Diabetesrisiko.


Abschließend seien auch die Nebenwirkungen erwähnt:
• Zu schnelle Zwerchfellatmung verursacht Falten.
• Zu viel Sauerstoff beeinflusst die Moleküle des Bindegewebes, die sich zu verformen beginnen.
• Während sie Bauchschmerzen beseitigt, kann sie Rückenschmerzen verursachen.


Zeynep Fuçucuoğlu
Rekor Sanat – Gesangslehrkraft